Hier lest Ihr warum.
Apple ist Ziel einer neuen Sammelklage: Die Abhängigkeit der iPods von iTunes sei demnach illegal, da dadurch ein Monopol auf dem digitalen Medienmarkt gebildet werde mit den möglichen Folgen Preisinflation, Ausschluss der Konkurrenz und Beschränken der zukünftigen Kaufentscheidungen der Konsumenten auf dieses System.
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With this offering, users will finally be able to rent commercials through the iTunes Music store.
Instead of being forced to skip free commercials at home with a confusing remote control, iPod owners can now pay to borrow commercials and skip them with their friendly click wheel instead. This action has been heralded by experts as “a paradigm shift” in the way people are able to waste their money.
Ich finde die Patent-Politik von Apple ehrlich gesagt zum Kotzen. Kaum eine andere Firma nutzt so intensiv Opensource-Software für ihre Produkte und patentiert gleichzeitig jede noch so kleine Idee, auch wenn sie offensichtlich ist, jedem Dritt-Klässler einfallen würde und nur der Konkurrenz-Gängelung dient.
Um etwas patentieren lassen zu können, darf es bis zum Patentantrag noch nirgendwo öffentlich publiziert worden sein, es darf also niemand vorher auf die Idee gekommen sein. Aus diesem Grund verbietet Apple seinen Kunden unaufgefordert Verbesserungsvorschläge einzusenden:
So, please do not send your unsolicited ideas to Apple or anyone at Apple.
Und wenn man es doch tut, passiert folgendes:
You agree that: (1) your ideas will automatically become the property of Apple, without compensation to you, and (2) Apple can use the ideas for any purpose and in any way, even give them to others.
Wenn Apple gerade besonders böse ist, senden sie Dir auch noch eine Abmahnung und Unterlassungserklärung, wie es der 9-Jährigen Shea O’Gorman ging, die Apple vorgeschlagen hatte, die Songtexte der Lieder auf ihrem iPodanzuzeigen, damit sie sie besser mitsingen kann.
In her letter, Shea outlined her ideas for improving iPods like adding song lyrics.
…
That’s right, apple’s legal department, telling a nine year old that apple does not accept unsolicited ideas. Apple’s legal department told her not send them her suggestions, and if she wants to know why, she could read their legal policy on the Internet.
Bei so einer Firma kauft man doch gern wieder…
Netz-Fundstücke:
So, jetzt gibt es ja auch für deutsche Mac-User das neue Apple-Betriebssystem. Was bringt es? Nicht viel, wenn man so die ersten Erfahrungsberichte auf grunix.de liest. Zwar hat die zahnlose Raubkatze 300 neue Features, aber so richtig vom Hocker scheinen die einen nicht zu reißen:
Tja, evtl. waren die Erwartungen zu gross, aber das was Apple als ein Major Release verkauft, nunja, ist es das auch Wert? Nur mit grafischen gimmicks ist das nicht zu vertreten, aber darauf läuft es fast hinaus.
An manchen Stellen scheint es sogar eher Rückschritte zu geben:
Was auch noch sauert aufstösst ist Mail.app. Über das AddOn GPGMail konnte man unter 10.4 Mail.app dazu bringen mit PGP/GPG umzugehen. Leider funktioniert dieses Programm nicht mehr unter MacOSX 10.5 und dem neuen mail.app. Ich hatte erwartet das Apple dies endlich in mail.app selbst integriert, stattdessen kommt das unnütze Feature dazu, wie man dicke HMTL-Mails erstellt, mit bunten Hintergrund und dergleichen. Unverständlich. Und noch einmal mehr der “Beweis” das es beim Leopard auf das Aussehen ankommt und weniger auf sinnvolle Erweiterungen.
Aber wen interessiert schon Sicherheit, wenn dafür die Mails so schön bunt sind.
Ach übrigens, das letzte Major-Release meines Betriebssystems hat mich nicht einen müden Cent gekostet, nur einen Tastendruck. Und da gab’s auch keinen Bluescreen of Death.


